Vielleicht hast du ihn schon in Rezepten für Glace, Ganache oder Zuckerarbeiten entdeckt: Glukosesirup.
Aber was genau ist das eigentlich?
Glukosesirup ist ein dickflüssiger Sirup, der aus Stärke hergestellt wird – meist aus Mais, Weizen, Kartoffeln oder Tapioka.
Durch einen speziellen Herstellungsprozess wird die Stärke in kleinere Zuckerbausteine aufgespalten, hauptsächlich in Glukose (Traubenzucker).
Das Ergebnis:
Ein Sirup, der weniger süss ist als normaler Haushaltszucker und ganz besondere Eigenschaften mitbringt.
Warum wird Glukosesirup beim Backen & in Glace verwendet?
Glukosesirup verbessert die Konsistenz vieler Rezepte:
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- Reduziert die Bildung von Eiskristallen bei Glace und Sorbets
- Macht Glace cremiger und geschmeidiger
- Verhindert die Kristallisation von Zucker
- Sorgt für eine glattere Textur bei Ganache und Karamell
- Hilft dabei, Feuchtigkeit länger zu halten
Besonders beliebt bei Glace:
Wenn du schon einmal selbst Glace gemacht hast, kennst du vielleicht das Problem:
- Das Glace wird nach dem Einfrieren sehr hart oder bildet Eiskristalle.
- Hier hilft Glukosesirup, denn er senkt den Gefrierpunkt der Masse leicht und sorgt für eine cremigere Konsistenz.
Das Ergebnis: weniger Eiskristalle, besser portionierbar & professionelleres Mundgefühl
Weitere Anwendungen von Glukosesirup:
- Glace & Sorbets
- Ganache
- Karamell
- Zuckerarbeiten
- weiche Cookies
- verschiedene Desserts und Füllungen
Gut zu wissen
Glukosesirup ist nicht dasselbe wie Maissirup (Corn Syrup), auch wenn die Produkte ähnlich aussehen.
Er hat eine geringere Süsskraft als Haushaltszucker und wird meist nicht primär zum Süssen verwendet, sondern wegen seiner technologischen Eigenschaften.
Oft braucht es nur eine kleine Menge, um einen grossen Unterschied bei Konsistenz und Textur zu erzielen.
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